Trittsteine

Auf diesen Seiten möchte ich einige Schritte, Etappen, Stepstones auf meinem Weg in Gemeinschaft dokumentieren.

  • März 2017: Vorbereitungen für das Sommercamp vom Projekt WIR gestartet
  • April 2016: Teilnahme an der Gemeinschaftswerkstatt im ZEGG
  • Dezember 2015: Teilnahme beim Gemeinschaftenfestival an Silvester im Taunus
  • Juni 2015: Übernahme der Organisation des Gemeinschaftsstammtisches von Michael Kubitschek
  • März 2015: Ausstieg aus Lehmhausen, welches sich dem Projekt "ganz viel Land" angeschlossen hat
  • 07. August 2014: Beginn der Vortragsreihe beim "Projekt Wir" mit Dragon Dreaming
  • 08. April 2014: Reise in die Uckermark und Bericht
  • 08. Januar 2014: Der WIR-Prozess findet nun 14-tägig statt
  • 11. Dezember 2013: 1. Gemeinschaftsinfomail
  • 24. Oktober 2013: Lehmhausen-Kennenlerntreffen
  • 17. September: Erster WIR-Prozess im Raum 17
  • 16. August: Besichtigung von Wukania
  • 31. Juli: Artikel: Gemeinschaftsexperiment Teil 1: Was bisher geschah
  • 21. Juli: Erstes Treffen mit groopies zur Gründung einer neuen Gemeinschaftsgruppe
  • Juli 2013: Gasthelferwoche auf Schloss Tempelhof (07.-14.07.13)
  • Juli 2011: gfk-Sommercamp in der Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen
  • Februar 2010: Mitwirkung bei der Initiative "Seelenhorst"
  • Januar 2010: Seminar "Community Building" nach Scott Peck
  • Tag der offenen Tür im ZEGG 2008
  • Wirtschaftsforum der Gemeinschaften im Tollense Lebenspark
  • Mitglied bei der Wohnprojektgruppe "communitas" von 2008 - 2010
  • Kennenlernwochenende im Lebensgut Cobstädt
  • 2002: Vision eine Lebensgemeinschaft zu gründen, die dem Leben dient, es beschützt und nährt.

 


31. Juli 2013: Gemeinschaftsexperiment Teil 1: Was bisher geschah

Meine ersten 12 Lebensjahre verbrachte ich in der Gemeinschaft meiner Großfamilie von etwa 30 Personen, bis wir 1989 nach Deutschland kamen. Hier vereinzelten sich die Kleinfamilien durch die große räumliche Trennung.

Bis ich mich mit dem Leben hier zurechtgefunden und wieder Lust auf Gemeinschaft hatte vergingen viele Jahre. Im Sommer 2002 hatte ich eine Vision, die mich inspirierte eine spirituelle Lebensgemeinschaft aufzubauen, die dem Leben dient, es beschützt und nährt.

Seit dem Zeitpunkt habe ich mir viel Wissen angeeignet, Puzzlesteine für ein besseres Leben gesammelt, über Orgon, die Natur, Permakultur, das soziale Leben zwischen den Menschen, Kommunikation, Entscheidungsfindung, nachhaltig konsumieren, Selbstverantwortung, und noch viel viel mehr.

Am 30. Mai 2008 bin ich in die Wohngemeinschaftsgruppe "Communitas" eingetreten und habe dort intensive Kommunikationsprozesse erlebt. Im Februar 2010, Kurz vor dem Kauf des Hauses, in das die Wohngemeinschaft hätte einziehen können, gab es einen Streit, der die Gruppe auseinandergesprengt hat.

Kurze Zeit später kam meine Tochter zur Welt und ich legte meine Gemeinschaftssuche auf Eis. Jetzt ist sie drei Jahre alt und ich habe wieder freie Kapazitäten um meinen idealen Lebensort zu finden.

Mein Ziel ist es, ihn spätestens Ende 2015 gefunden zu haben und dort zu leben.


15. Juli 2013: Meine Gasthelferwoche auf Schloss Tempelhof

Gestern bin ich wieder in mein Städtle zurückgekommen, nachdem ich eine Woche auf Schloss Tempelhof verbracht und dort gearbeitet, gelebt und gespielt habe. 6 Stunden am Tag habe ich in der Landwirtschaft geholfen: säen, mulchen, Disteln ziehen, ernten. Die Küchenteams haben aus unserem selbst geernteten Gemüse leckere vegane und vegetarische Köstlichkeiten zubereitet. Dort leben auch 50 Bienenvölker, Ziegen und Hühner, die Honig, Milch und Eier spendieren…. hmmmmm!

Bei den Mahlzeiten kamen Tempelhofer und Gasthelfer zusammen, begannen den Tag mit einer kurzen Stille- und Austauschrunde. Nachmittags gab es eine Führung über das Gelände, eine Wildkräuterwanderung, Abends gemeinsames Mantren-singen, einen Schnupper-Wir-Prozess und Kino.

Die Kontakte zu den Tempelhofern waren eher spärlich und vertiefte Gespräche selten, doch die Kraft innerhalb der Gemeinschaft war auch ohne Worte spürbar, Vertrauen und Verbundenheit welche durch den jahrelangen gemeinsamen Prozess gewachsen sind.

Bei einer der Feedbackrunden wurde uns empfohlen, falls wir ein eigenes Projekt starten möchten, von Anfang an mit dem Wir-Prozess zu beginnen, auch bekannt als “CB” oder Community Building-Prozess nach Scott Peck. Durch meine eigene Erfahrung kann ich bestätigen, wie stärkend dieser Prozess für jeden einzelnen Teilnehmer und die dadurch entstandenen Beziehungen ist.

Inspiriert durch diese Erfahrung, möchte ich euch alle zu solch einem WIR-Prozess einladen.

viele Grüße, Rikarda


Juli 2013: Beginn dieses Blogs rund um Gemeinschaft, Gesundheit, Berufung, Lebenskunst.

 

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